Birgit Wild-Peter

Sehr geehrter Besucher, sehr geehrte Besucherin unserer Homepage,

schön, dass Sie unsere Homepage besuchen.
Sicherlich kennen Sie auch das Sprichwort „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen“. Mit über 14000 Mitgliedern in Baden Württemberg trägt die Frauen Union zu einer starken CDU auf Landesebene bei und mischt bei politischen Entscheidungen kräftig mit.

Letztes Jahr feierte die Frauen Union ihr 70-jähriges Bestehen; gegründet wurde sie in Frankfurt von Helene Weber, die auch die erste Vorsitzende wurde, Christine Teusch, Luise Rehling, Margarete Gröwel, ChristineTeusch, Maria Probst und Stephy Roeger. – Sie entsprang zunächst der Frauenarbeitsgemeinschaft der CDU/CSU Deutschlands. (siehe auch Chronik zur Geschichte der FU) Gleich vorneweg: Die Frauen Union versteht sich nicht als eine von der CDU unabhängige oder als emanzipatorische Bewegung. Ganz im Gegenteil:
Ihr Anliegen ist die Stärkung der Partei durch Gedankenaustausch und Diskussion über allgemeinpolitische Themen, durch das Aufgreifen frauenpolitischer Themen wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Förderung von Frauen in Beruf, Wirtschaft und Gesellschaft, aber auch der Schutz von Frauen vor Gewalt, ob in der Ehe, Partnerschaft und in der Öffentlichkeit. Wichtig und zentral ist für uns jedoch die Umsetzung unserer Ideen und Ziele.

Was haben wir bisher durch unser Wirken in der CDU erreicht?

Zu nennen sind hier z. B. die Einführung des Erziehungsgeldes den 80er Jahren, angefangen von flexibleren Öffnungszeiten der Kindergärten und Kindertagessstätten, der Ausbau der Ganztagesbetreuung an Kindergärten und Schulen, wobei wir entschieden gegen eine Pflichtbetreuung sind; die Eltern sollen entscheiden, was gut für ihr Kind ist und die Wahl haben, ob sie ihr Kind bzw. ihre Kinder selbst verstärkt zuhause betreuen oder aus beruflichen oder auch finanziellen Gründen die flexible Ganztagsbetreuung in Anspruch nehmen. – Weitere wichtige Punkte, die vor allem von der Frauen Union vorangebracht und durchgesetzt wurden, sind die Einführung der Mütterrente, durch welche eine bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten zum Tragen kommt, die Berücksichtigung von Pflegeleistungen in der Familie für die Rentenberechnung, eine verbesserte soziale Absicherung von Landwirtinnen, der Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, unbürokratische Hilfen für Frauen in Notlagen, z.B. bei ungewollter Schwangerschaft, wobei für uns der Schutz des ungeborenen Lebens Priorität hat, der Ausbau von Hilfen für Alleinerziehende, bessere Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen in der Berufswelt (s. Zweites Gleichberechtigungsgesetz). Die geplante Einführung eines verbindlichen sozialen Dienstjahres ist auf Initiative der Frauen Union in Gang gesetzt worden.

Das sozialpolitische Engagement von Frauen begann erst im vorletzten Jahrhundert:
Frauen schrieben und schreiben Geschichte, angefangen bei der Schriftstellerin Louise Otto (später verh. Louise Otto-Peters), eine der Hauptbegründerinnen der deutschen Frauenbewegung, die im Jahr 1843 schon forderte: "Die Teilnahme der Frauen an den Interessen des Staates ist nicht ein Recht, sondern eine Pflicht." (Quelle: Biografie Louise Otto-Peters)

Mit der Herausgabe der ersten deutschen „Frauen-Zeitung“ im Jahr 1850 machte sie Furore, da das sächsische Pressegesetz zur damaligen Zeit die Leitung einer Frauenzeitung untersagte. – Doch bleiben auch andere Frauen, die durch ihre Verdienste in Wissenschaft, Wirtschaft oder Politik die Gesellschaft in ihrer zivilisatorischen Entwicklung vorangebacht haben, unvergessen. Denken Sie an die polnische Physikerin und Nobelpreisträgerin Marie Curie, die Ende des 19. Jahrhunderts zusammen mit Henry Becquerel die Radioaktiviät erforschte oder an Eleanor Roosewelt, eine unermüdliche Kämpferin für die Einhaltung der Menschenrechte, nach dem Zweiten Weltkrieg Botschafterin der USA bei den Vereinten Nationen.und ab 1946 Vorsitzende der UNO-Menschenrechts-kommisssion. Aber auch bei uns im Badischen haben Frauen ihr politisches Können und ihre wirtschaftlichen Führungsqualitäten unter Beweis gestellt, beispielsweise schon im 18. Jahrhundert Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden, eine der bedeutendsten Frauen der badischen Landesgeschichte, die ab 1707 als Witwe die Regentschaft über die badische Markgrafschaft übernahm und diese mit Weitsicht und Klugheit regierte, so z.B. wichtige Bauprojekte in Rastatt zu Ende brachte und der Förderung von Kunst und Kultur zugeneigt war.

Wo stehen wir heute? Angela Merkel, unsere Bundeskanzlerin, ist inzwischen eine der berühmtesten und bekanntesten Frauen und Politikerinnen der Welt. 1990 zog sie zum ersten Mal als Abgeordnete für die CDU in den deutschen Bundestag ein. Erfahrungen, die sie in ihrer Kindheit und Jugend in der ehemaligen DDR machte, konnte sie in einer Zeit des politischen und sozialen Wandels auf dem Weg zur deutschen Einheit gewinnbringend für unseren Staat in die politische Arbeit unter der Führung des damaligen Bundeskanzlers Helmut Kohl einbringen. Eine hohe Wirtschaftskompetenz, ihre Fähigkeit, Krisen unterschiedlichster Art zu meistern, ihr großes internationales Ansehen und diplomatisches Geschick, ihr soziales Empathievermögen sowie Führungsstärke zeichnen ihr politische Handeln aus. So ist sie auch überparteilich zum Vorbild für sehr viele Frauen in Deutschland, aber auch weltweit, geworden.

Abschließend ist zu sagen, dass die politische Arbeit zum Wohl der Frauen sowie der Gesellschaft in der heutigen Zeit nicht weniger geworden ist. Neue Herausforde-rungen, wie z.B. das Reagieren auf den Klimawandel oder weltweite Migrationsbewegungen, die auch Deutschland und Europa zunehmend betreffen, erfordern gute Lösungen und Antworten für eine sichere Zukunft. Wir – die Mitglieder der Frauen Union Ortenau - wollen uns engagiert und entschlossen in die politische Arbeit im Kreis einbringen, die Interessen von Frauen und Familien in der CDU vertreten und diese auf der Basis eines konstruktiven Austausches zusammen mit unseren Parteifreunden politisch in die Praxis umsetzen. Wir laden Sie ein, bei uns mitzuarbeiten.

Herzliche Grüße

Birgit Wild-Peter

(FU-Kreisvorsitzende)

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